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Immer schneller

Social Media Fähigkeiten

Mercator hat in dieser Woche einige Fähigkeiten im Bezug auf die Interaktion mit den Besuchern der Seite bekommen.

Wir haben nun eine einfach Blogging-Engine geschrieben, die ein hierarchisches Kommentarsystem beinhaltet. Da sich User nicht langmächtig anmelden wollen, haben wir ein minimales Anmeldeformular (mit den Feldern E-Mail Adresse, Vorname und Familienname) implementiert. Nach Ausfüllen und Absenden erhält die Person ein E-Mail mit Freischaltlink. Nach Anklicken dessen kann unmittelbar kommentiert werden.

Minimales Anmeldeformular


Anmeldeformular


Kommentarfeld


Kommentarfeld


Es besteht nun auch die Möglichkeit, sich unmittelbar auf der Startseite anzumelden.

Der Blog verwendet die altbekannten Bausteine aus dem CMS, die ab nun nicht nur per WYSIWYG-Editor, sondern auch im Plaintext-Editor Codemirror erstellt werden können. Neben HTML unterstützen wir nun Textile und Markdown als weitere Markupsprachen. All diese Artikel sind in Textile verfasst, wir können sie damit einfach in Mercator übernehmen und publizieren.

Blogposts können mit Schlagworten versehen und kategorisiert werden. Nebenbei unterstützen wir nun auch mehrere Contentslider. Das sind Javascript Bibliotheken, mit denen meist Diashow-ähnliche Vorführungen auf Startseiten von Webauftritten implementiert werden.

Performance

Fast durch Zufall ist uns eine deutliche Performance Steigerung gelungen. Das erste Referenzsystem haben wir in Rails Stagingumgebung genannt (staging) und nicht als Produktivumgebung (production). Die Konfigurationseinstellungen haben wir vom Produktionssystem übernommen. Dabei haben wir nicht bedacht, das manche Konfigurationsoptionen den Namen auf “production” explizit abfragen. Damit haben wir unnötige Einträge (die Entwickler nennen das Loglärm) im Logfile erzeugt. Das ist unnötig und nervt beim Debuggen, kostet aber kaum Performance.

Sehr wohl aber war es ungünstig, alle Assets (Bilder, CSS-Files und Javascript-Files) vom Applikationsserver ausliefern zu lassen, anstelle vorzukompilieren und unmittelbar vom Webserver auszuliefern.

Diesen Fehler (wer ihn ursprünglich eingebaut hatten, wollen wir gar nicht wissen…) haben wir behoben. Damit reduziert sich die Serverlast seitens des Applikationsservers auf etwa die Hälfte, womit doppelt so viele Requests abgearbeitet werden können. Nebenbei werden die Assets vom Webserver an alle modernen Browser auch on the fly komprimiert (gezippt), womit die Menge der übertragenen Daten bei CSS und Javascript etwa auf 20% reduziert wird. (Bilder in den üblichen Webformaten gif, png oder jpeg lassen sich de facto nicht oder kaum komprimieren). Auch waren nicht alle Cacheheader richtig gesetzt. Damit wurden manche Assets von Browsern bei jedem Seitenwechsel neu geladen, statt aus dem Browsercache bezogen.

Wir sehen damit Ladezeiten einer typischen Startseite von unter einer Sekunde beim ersten Aufruf, bei weiteren unter einer halben Sekunde. Das war eine erfreuliche Neujahrsüberraschung.

Vermischtes

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